Vergangene Stücke:
Presse, 14. Juni 2025, (eg)
Lucky Luke, der edle Kämpfer
Ja, er schiesst. Ja, er trifft. Nein, es wird nicht
gefährlich. Unser Held lebt ein geruhsames Leben irgendwo
am Ende der Zivilisation. Er strebt nach Gerechtigkeit
und verfolgt beharrlich die Gangster. Doch wer sind nun
eigentlich die Bösen und wer gehört zu den Guten?
Gut, gibt es den Titelhelden Lucky Luke: Nichts kann ihn
erschüttern, nichts kann ihn erschrecken. Aber aufgepasst,
von links und rechts fahren ihm seine Mitspieler in
die Parade. Insbesondere die Daltons, inkognito unterwegs,
kochen ihr eigenes Süppchen, was wiederum der Wirtin des
lokalen Saloons rundum missfällt.
Unterhaltsam, aber tiefschürfend soll es sein. Die Liebe,
ach ja, die Liebe, die Sehnsucht jedes Menschen spielt
auch hier mit hinein.
Das bewährte Kleinräumige ist in Kleinandelfingen Programm.
Die sieben Schauspielerinnen und Schauspieler, die frische
Truppe extra ausgesucht für dieses Stück, sind ausgebildete
Theaterleute. Mit ihnen bringt der Regisseur in prägnanter
und konzentrierter Probearbeit die Szenen auf den Punkt.
Nähe ist das Schlagwort auch für das Publikum. Ganze vier
Reihen bietet der Theaterraum. Das scheint wenig, ist aber
Absicht. So angeordnet erlebt der Zuschauer alles hautnah
mit und taucht regelrecht mit ins Stück ein.
Kommen Sie und geniessen Sie!
Andelfinger Zeitung,
16. Juli 2024, gekürzt:
Die Vorlage von Jules Verne ist allbekannt, die Inszenierung
bot jedoch viel Platz für Neues. „In unserer Geschichte sind
die Menschen das Wichtige“ meint der Regisseur. Der Drang
Neues zu entdecken, sei auch in dem Stück durchaus vorhanden.
Dass die Protagonisten nicht recht vom Fleck kommen, wird
schon kurz nach dem ersten Akt klar. Spannend ist, welche
Herausforderungen für die verschiedenen Rollen unter dem
Abendteuer liegen. Suez, Bombay, Kalkutta und Chicago sind
die Stationen die Phileas Fogg bereist. Die Reiselust und
Entdeckerfreude sind auch in diesem Bühnenstück trefflich
umgesetzt..
Schaffhauser Nachrichten,
29. Juli 2023, gekürzt:
Die Schauspieltruppe überzeugt mit grossartigen Leistungen,
ist sich aber längst nicht immer einig, zankt und trennt
sich, um dann nach der Pause wieder vereint dem Feind, dem
Gessler zu trotzen. Das Publikum kann und will sich nicht
zurücklehnen. Es denkt mit, rätselt, kombiniert und lacht
sich durch das Programm das einst doch so ernst war.
Die Spieler agieren mit grossem Respekt vor dem Autor,
Friedrich Schiller, und seinem „Wilhelm Tell“. Der Stoff
auf unserer Bühne ist aber aufgelockert und mit viel Humor
und Genuss inszeniert!
Andelfinger Zeitung,
16. Juli 2022, gekürzt:
Ein Verein bringt Gottfried Keller als Freilichtspiel nach
Kleinandelfingen. Gespielt wird unter dem Vordach, die
dazugehörige Scheune wird in die Kulisse integriert und
darüber das Dach geschickt verlängert, damit die Gäste
geschützt sind. Der intime Rahmen ist gewollt, insgesamt
90 Zuschauer finden Platz. Diese unmittelbare Nähe des
Publikums zum Geschehen auf der Bühne ist wichtig.
Eine Geschichte zu erarbeiten ist seine Leidenschaft,
erzählt Rainer Früh, der Regisseur des Bühnenstücks.
Wie gehen Menschen mit einer schwierigen Situation um?
Jeder anders, weil jeder anders davon betroffen ist.
Sieben professionelle Schauspieler schlüpfen gekonnt
in ihre Figuren hinein. Wie der Theaterabend verläuft
und was es mit diesem Sofa auf sich hat,
tja, das müssen Sie selbst sehen.